Eröffnungskonzert – AEIOU (Amor electis, iniustis ordinor ultor)
Do., 11. Juni
|Dom St. Pölten
Countertenor: Alois Mühlbacher Ensemble Pallidor Leitung: Franz Farnberger Orgel: Erich Traxler Werke u. a. von: Antonio Caldara, Marc Antonio Ziani, Johann Kasper Kerll und Kaiser Joseph I.


Zeit & Ort
11. Juni 2026, 19:30
Dom St. Pölten, Dompl. 1, 3100 St. Pölten, Österreich
Über die Veranstaltung
Sakralmusik der kaiserlichen Hofkapelle
Kaiser Joseph I., der „schöne“ Habsburger, war nicht nur reformfreudig und politisch – auch im kriegerischen Sinn – höchst aktiv (sein Wahlspruch war „Amore et timore“), sondern hatte auch ein großes musikalisches Talent von seinen komponierenden Vorfahren Ferdinand III. und Leopold I. geerbt. Als vielbeschäftigter Regent hat er zwar nur eine kleine Liste von Kompositionen vorzuweisen – unter anderem die zentrale Vokalkomposition des Eröffnungskonzertes, das „Regina Coeli“, diese sind aber von hoher Qualität und stilistisch durchaus zukunftsweisend. So wie auch Zianis „Alma Redemptoris Mater“ ist das „Regina Coeli“ als marianische Antiphon eigentlich das Schluss-Stück einer Vesper.
Musik der Barockzeit ist auch Raum-Klangkunst, Sakralmusik wurde immer für Aufführungen in speziell dafür vorgesehenen Orten kompositorisch konzipiert. Der Dom von St. Pölten ist ein idealer Ort für dieses Programm, auch die ausgewählte Instrumentalmusik ist für Kirchenräume bestimmt: Caldaras Sinfonien waren ursprünglich Vorspiele zu Oratorien bzw. Sepolcri, Kerlls Sonata ist…
Ermäßigungen für Schüler*innen, Studierende, Zivil- und Präsenzdiener und Menschen mit Beeinträchtigung.
